Konstant günstige Kitabeiträge und ein breites Betreuungsangebot für Kinder machen das Emsland für Familien besonders attraktiv.
Kinderbetreuung im Emsland

Das Emsland als ideale Heimat für Familien

Ob Kindertagesstätte, Krippe, Hort oder Spielkreis, die Auswahl an Betreuungsmöglichkeiten für Kinder im Emsland ist groß. Um berufstätige Eltern zu unterstützen, bieten viele Kitas eine Ganztagsbetreuung oder Krippenplätze für Kinder unter drei Jahren an. Diese und weitere Faktoren machen das Emsland besonders familienfreundlich.

Viel Natur und ein lebenswertes Wohn- und Sozialumfeld machen das Emsland zur idealen Heimat von Familien. Damit diese sich wohlfühlen können, investiert der Landkreis Emsland in seine breitgefächerte Landschaft an Kindertagesstätten. Außerdem werden Sprachförder- und Sprachbildungsmaßnamen in den verschiedenen Einrichtungen finanziert. Landrat Reinhard Winter weiß, wie Chancengerechtigkeit von Anfang an gewährleistet werden kann: „Wir müssen die gesellschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen so gestalten, dass jeder Mensch in unserem Emsland die bestmöglichen Chancen und Perspektiven erhält, sich zu entwickeln.“

Konstant günstige Kitabeiträge für mehr Chancengerechtigkeit

Die KiTa-Kosten steigen kontinuierlich. Mittlerweile zahlt der Landkreis allein 20 Millionen Euro Zuschüsse pro Jahr, doch die Elternbeiträge sind seit 20 Jahren nicht erhöht worden. Damit tragen die Eltern nur etwa ein Sechstel zu den Gesamtkosten bei. Chancengerechtigkeit bedeute eben auch die Eltern finanziell zu entlasten. Die emsländischen Kitabeiträge zählen sogar zu den niedrigsten in ganz Niedersachen. „Dass wir diese Kosten nicht an die Eltern weiterreichen, ist ebenfalls auf unser Bildungsverständnis und das Prinzip ‚Gleiche Chancen für alle von Anfang an‘ zurückzuführen“, betont Winter.

Breites Betreuungsangebot

Im Emsland stehen derzeit insgesamt 11.906 Betreuungsplätze zur Verfügung. Diese sind auf über 600 Gruppen in 147 Kindertagesstätten verteilt. 171 Gruppen sind dabei ausschließlich auf die Betreuung unter dreijähriger Kinder ausgerichtet. Es gibt mittlerweile sogar drei reine Krippenhäuser im Emsland, wie das im August 2016 eröffnete Krippenhaus „Lünni“ in Haselünne (siehe Fotos). Neben Regelkindergärten stehen Horte und Krippen sowie der Rosen-Betriebskindergarten im südlichen Emsland zur Wahl. Zudem gibt es auch Sprachheilkindergärten und Heilpädagogische Kindergärten. „Wir wissen, dass wegen Zuwanderungsbewegungen und steigender Geburtenzahlen der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter steigen wird“, so Landrat Winter.

Sprache als Schlüssel zur Bildung

Um Sprachförderung und -bildung in den täglichen Gruppenalltag einzubinden, hat der Landkreis den Familienzentren im Emsland rund 40 Sprachexperten zur Seite gestellt. Die Finanzierung dafür teilen sich Bund, Land und Landkreis. „Ziel ist es, Kindern mit Sprachentwicklungsproblemen, eine alltagsintegrierte Sprache anzueignen“, erklärt Winter und betont: „Die Sprachförderung richtet sich nicht nur an Kinder mit Migrationshintergrund. Auch Kinder mit Deutsch als Muttersprache profitieren von diesem Angebot.“