„Ich liebe das Emsland, weil es mir die Möglichkeit gibt, Familie, Beruf und Freizeit in einen ausgewogenen Einklang zu bringen.“ Jens Pahnreck, gebürtiger Westfale
Integration leicht gemacht

Für Jens Pahnreck fügt sich im Emsland alles zusammen

Die erste Emsländerin, die Jens Pahnreck bewusst wahrgenommen hat, ist seine heutige Frau Stefanie. „Mein erster Eindruck vom Emsland war also durchaus positiv“, scherzt der gebürtige Westfale. Heute leben sie zusammen in Lingen und haben eine gemeinsame Tochter.

Während eines Auslandssemesters in Indonesien lernten sich Pahnreck und seine Frau kennen. Doch gegen Ende des Studiums der beiden stellte sich die Frage: Wo soll es hingehen? Vor einem Tapetenwechsel gescheut hatte sich Pahnreck bislang noch nie: Nach seinem Abitur bereiste er ein Jahr lang Australien und Asien, studierte in Maastricht (Niederlande) und Köln, wo er nach dem Studium auch in einer Unternehmensberatung arbeitete. 

Perspektiven nutzen

Nach der Entscheidung des Paares gemeinsam nach Lingen zu ziehen, pendelte Pahnreck für ein Jahr zwischen Köln und dem Emsland, bis er 2010 zur Bauunternehmung Mainka in Lingen wechselte. Im Rückblick für ihn genau die richtige Entscheidung. Bei dem inhabergeführten Familienunternehmen mit circa 600 Mitarbeitern, konnte er sich bietende Perspektiven nutzen und leitet mittlerweile als Handlungsbevollmächtigter die Abteilung Organisationsentwicklung.

Vielfältiges Betreuungs-, Bildungs- und Freizeitangebot

Doch nicht nur in der Liebe und beruflich fand er in Lingen sein Glück. Vor zweieinhalb Jahren gesellte sich eine kleine Tochter zu der Familie und machte das Ganze perfekt. Deshalb schätzt der 35-Jährige auch das unmittelbar nahe Betreuungsangebot. „Seit letztem Jahr haben wir einen Kitaplatz in Altenlingen – fünf Minuten mit dem Fahrrad entfernt. Dort fühlt sich unsere Tochter sehr wohl und ist wirklich gut aufgehoben“ findet der Familienvater.

Überhaupt biete Lingen mehr, als man es auf den ersten Blick erahnen könne: Emslandarena, Hochschule, eine tolle Innenstadt, ein modernes Schwimmbad und vieles mehr. Das sei schon sehr beeindruckend für eine Stadt dieser Größenordnung, so Pahnreck.

Schnelle Integration

Bei dem gebürtigen Westfalen verlief die Integration recht einfach. „Ich hatte die Möglichkeit, dem Kivelingsverein beizutreten und damit war die Integration als Lingener auch schon beendet“, erzählt er mit einem Lachen. Aber auch der Sport war für Pahnreck ein guter Eisbrecher. Als erfolgreicher Tennisspieler, trat er in den Tennisclub TC Lingen e.V. Blau-Weiß ein und fand in der Mannschaft und dem Verein viele neue Freunde und Kontakte.

Tolle Nachbarschaft

„Typisch für das Emsland ist für mich die Heimatverbundenheit“, berichtet Pahnreck. Eine Verbundenheit, die der 35-Jährige selbst im Laufe der Zeit entwickelte – nicht zuletzt aufgrund einer tollen Nachbarschaft. „Das Gemeinschaftsgefühl und die Hilfsbereitschaft sind hier schon sehr ausgeprägt“, bestätigt Pahnreck. Spontan Besuch zum Spielen für seine Tochter über den Gartenzaun zu empfangen – für die Familie normaler und schöner Alltag. Doch genauso die Spaziergänge mit Hund Oskar, am nur wenige Meter entfernten Kanal oder im ebenso nahen Wald, schätze er sehr.

„Ich liebe das Emsland, weil es mir die Möglichkeit gibt Familie, Beruf und Freizeit in einen ausgewogenen Einklang zu bringen“, sagt Pahnreck, für den sich, in seiner jetzigen Heimat, alles zusammengefügt hat.